Auf den Spuren einer großen Forscherin

Am ersten Tag lernten wir die berühmte Forscherin Jane Goodall und ihre Arbeit mit den Schimpansen näher kennen. Wir schauten uns einen kurzen, spannenden Film an. Dieser zeigte uns, wie Jane schon als junges Mädchen eine echte Tierretterin war: Zusammen mit ihren Freundinnen rettete sie damals ein Pferd namens „Wellington“.

Ein Mini-Dschungel im Klassenzimmer

Am zweiten Tag durften wir kreativ sein. Wir gestalteten unseren eigenen Dschungel! Als Grundlage dafür nutzten wir einen alten Schuhkarton, den wir mit viel Fantasie in eine grüne Urwaldlandschaft verwandelten. Damit das Ganze noch echter wirkte, bastelten wir Pflanzen und Bäume. Ein kleiner Schimpanse aus Holz durfte in unserem Miniatur-Dschungel natürlich auf keinen Fall fehlen und bekam einen Ehrenplatz.

Geduldige Forscher und das Leben als Schimpanse

Am dritten Tag wurden wir selbst zu echten Verhaltensforschern im Freien. Wir gingen gemeinsam raus auf den Schulhof, um die dort lebenden Tiere ganz genau zu beobachten. Dabei stellten wir schnell fest: Forscher zu sein ist gar nicht so einfach, denn man braucht vor allem unglaublich viel Geduld, um Tiere in Ruhe zu studieren.

Danach machten wir tolle Experimente und versuchten herauszufinden, wie Schimpansen eigentlich an ihr Futter kommen. Die Affen nutzen nämlich geschickt Werkzeuge – genau wie wir an diesem Tag! Zuerst suchten wir uns passende Steine, um damit Walnüsse zu knacken. Als Nächstes nahmen wir einen dünnen Stab und angelten damit „Termiten“ aus einem künstlichen Termitenhügel. Zu unserer Überraschung war das richtig lecker! Zum krönenden Abschluss bastelten wir uns noch längere Stöcke, mit denen wir wie die Schimpansen Bananen von den Bäumen pflückten.

Bei den vielen verschiedenen und abwechslungsreichen Aufgaben hatten wir alle zusammen riesigen Spaß und haben spielerisch gelernt, wie faszinierend die Welt der Schimpansen ist.